DLE-Log aktivieren

Öffnet das Logfenster und protokolliert alle DLE-Ausgaben.

Über die entsprechende Funktion im Brick Editor kann das Logfenster geöffnet werden.

In diesem Fenster werden die einzelnen Ausführungsschritte mitgeschnitten, wenn ein Brick ausgeführt wird. Was ausgegeben wird, kann über den Konfigurationsdialog eingestellt werden.

Das  Symbol leert den Inhalt des Logfensters und mit einem Klick auf das  Symbol öffnet sich ein Suchdialog, mit dem der Inhalt des Logfensters durchsucht werden kann.
Das  Symbol dient zur Konfiguration der Log-Stufe, siehe Logger-Konfiguration.

Logger-Konfiguration

Über diesen Dialog kann der sogenannte Log-Level eingestellt werden. Ein höherer Level loggt dabei auch stets die Meldungen aller niedrigeren Stufen. Der Level „Warnungen protokollieren“ loggt daher Warnungen und Meldungen, die in die Kategorie „Fehler protokollieren“ fallen.

Log-LevelBeschreibung
Kein LoggingSchaltet die Protokollierung aus
Fehler protokollierenProtokolliert nur schwerwiegende Fehler
Warnungen protokollierenProtokolliert Fehler und Warnungen
Brick-Log - benutzerdefiniertBietet die Möglichkeit, manuell einzustellen, welche Art von Meldungen protokolliert werden sollen
Brick-Log – alles protokollierenIst die Standardeinstellung und gleichbedeutend mit der Auswahl aller Optionen bei „Brick-Log – benutzerdefiniert“
Infoausgaben protokollierenEtwas mehr Ausgaben als auf Warnungs-Ebene
Traceausgaben protokollierenProtokolliert alle Meldungen bis inklusive Trace-Level
Debugausgaben protokollierenUmfangreiche Protokollierungen auf technischer Ebene
Alles protokollierenGibt alle verfügbaren Meldungen aus. Dieser Modus sollte, wie der Debug-Modus, nur selten benutzt werden, da eine große Menge von technischen Ausgaben generiert wird, die eine einfache Fehleranalyse unnötig erschweren.

Die Untere und Obere Puffergröße geben an, ab wie vielen Zeichen begonnen werden soll, das Logfenster zu löschen. Besonders bei großen Mengen von Protokollausgaben wird viel Rechenzeit benötigt um das Fenster zu aktualisieren und die Benutzung bzw. Reaktionsfähigkeit des Rechners wird eingeschränkt.
Die untere Puffergröße gibt an, auf wie viele Zeichen der Fensterinhalt reduziert werden soll, wenn die obere Puffergröße erreicht wird. Standardmäßig werden nur die letzten 512.000 (in Worten Fünfhundert-und-zwölf-tausend) Zeichen angezeigt, wenn einmal mehr als 1.240.000 Zeichen angezeigt werden sollen.
Desto größer die Differenz zwischen den beiden Puffergrößen, desto weniger oft wird das Fenster gelöscht und desto mehr Logausgaben sind zu sehen. Wird die obere Grenze zu hoch gewählt, wird die Performance eingeschränkt, wird sie zu niedrig gewählt, sind nur mehr wenige Logausgaben sichtbar.
OutOfMemory-Exceptions können auch durch ein offenes Logfenster mit zu hoch eingestellter oberer Puffergröße verursacht werden.