Die DPE (Dynamic Process Engine) stellt eine dynamische Workflowkompente zur Verfügung.
Wie nachfolgende Abbildung verdeutlicht, gibt es drei grundlegende Workflow-Modelle:
- den sequentiellen Workflow, bei dem die einzelnen Prozessschritte mehr oder weniger starr nach einem vorgegebenen Schema definiert sind
- der Prozess hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende
- der Prozess ist klar definiert und Änderungen kommen nur selten vor
- den zustandsgesteuerten Workflow, bei dem die einzelnen Prozesszustände lose miteinander verknüpft werden
- Schnelle Reaktionsfähigkeit bei Ausnahme- und Sonderfällen des Geschäftsalltages
- Einfacher Ausbau des Workflows um auf neue Ereignisse reagieren zu können (z.B. die Erfassung von Aufträgen soll künftig auch direkt vom Kunden über das Internet – neue Ereignisquelle – ermöglicht werden)
- den regelbasierten Workflow, der es ermöglicht nach unterschiedlichen Regeln verschiedene Aktivitäten durchzuführen
- Additiv: zu den bestehenden Standardregeln kommen zusätzliche Regeln hinzu
- Alternativ: anstatt der bestehenden Standardregeln werden neue Regeln definiert und ausgeführt
Die DLE/DPE vereint die beiden Workflowkonzepte „zustandsgesteuerter“ und „regelbasierter“ Workflow.

























