Servereigenschaften

Die folgenden Eigenschaften können für einen Server konfiguriert werden:

 

Name Beschreibung
ServerName Der Name des Servers. Dieser wird in der Administration angezeigt und für die Log-Ausgabe verwendet.
MinWorkers Minimale Anzahl von Threads, die für die Durchführung von DLE Aufrufen gestartet werden sollen. (ab Version 2.2.0.011 ist dieser Wert veraltet und wird ignoriert)
MaxWorkers Maximale Anzahl von Threads, die für die Durchführung von DLE Aufrufen gestartet werden dürfen. Die Anzahl der Threads wird dynamisch nach Arbeitsaufkommen gesteuert und bewegt sich immer zwischen der minimalen und maximalen Anzahl. Wir empfehlen, die maximalen Anzahl der DLE-internen Worker in DLE/server/Serverconfig.xml auf die Anzahl der zeitgleich angemeldeten Anwender plus die Anzahl der Queues - typischerweise drei - plus einer Reserve von fünf, zu setzen. Dieser Wert ist abhängig von der Belastung.

LogLevel Gibt die Detailstufe für Logausgaben des Servers an. Mögliche Werte sind Off, Fatal, Error, Warn, Info, Debug und All.
LoggerServiceClass Der voll qualifizierte Klassenname der Klasse, die für das Logging zuständig ist. Als Default wird die ab Version 1.3 neu definierte Klasse at.visionflow.dle.server.DLEServerInternalLoggerService verwendet. Ältere DLE Versionen (1.2 und kleiner) benutzen die Klasse at.visionflow.dle.server.DLEServerLog4jLoggerService.
Um die neue Logging Funktionalität zu verwenden, ist sicherzustellen, dass die neue Klasse konfiguriert ist.
In Konfigurationen sollte diese Property am besten nicht gesetzt sein, so dass der Server den jeweiligen Default-Wert benutzen kann.
DLEhome Das Installationsverzeichnis der DLE. Hierüber werden die Konfigurationen und Ressourcen geladen.
startHTMLConsole Bei dem Wert True wird die HTML Administrationskonsole gestartet, bei dem Wert False nicht.
HTMLConsolePort Die Portnummer des http Servers. Sollten schon andere http Server auf derselben Maschine laufen, muß eine eindeutige gewählt werden. Diese darf nicht durch andere Dienste verwendet werden.
HTMLConsoleBindAddress Optional kann die IP Adresse angegeben werden, an die der http Server gebunden werden soll. Bleibt der Wert leer, wird die Standardadresse benutzt.
DPESheduleExec Die Wiederholungsfrequenz in Minuten, in der das DPE Subsystem nach durchzuführenden Aufgaben sucht und diese dann abarbeitet. Der Wert 0 stoppt diese Überprüfung.
DPESheduleCheck Die Wiederholungsfrequenz in Minuten, in der das DPE Subsystem nach zu Eskalierenden Aufgaben sucht und diese dann eskaliert. Der Wert 0 stoppt diese Überprüfung.
DPEQueues Eine durch Semikolon separierte Liste von DPE Queue Namen, die dieser Server abarbeiten soll. Ein leerer Wert (Default) bedeutet alle definierten Queues.
PackageUpdatePeriod Die Wiederholungsfrequenz in Minuten, in der nach Updates von Paketen und DLE Updates geprüft wird.
DPEActionHandler Implementierungsklasse des ActionHandlers für die interne DPE session.
Dieser ist für die Abarbeitung eventueller Action Kommandos zuständig.
Üblicherweise bleibt dieser Wert leer. (Siehe DLE API Beschreibung im technischen Handbuch).
SessionIdleTimeout Hier kann die Zeit in Stunden angegeben werden, nach der inaktive Verbindungen automatisch getrennt werden. Eine inaktive Verbindung ist eine Verbindung, die seit längerer Zeit nicht mit dem Server kommuniziert hat. Die Prüfung findet alle 30 Minuten statt. Ein leerer Wert, oder 0 deaktiviert die Prüfung.
InternalSessionConfig Hier kann optional die Konfigurationsdatei angegeben werden, die die interne DPE Session verwendet. Ist keine angegeben, wird die Standarddatei (client/DLESessionConfig.xml) verwendet.
DefaultSessionConfig Hier kann optional die Konfigurationsdatei angegeben werden, die für eine neue Session verwendet wird. Ist keine angegeben, wird die Standarddatei (client/DLESessionConfig.xml) verwendet.
Dieser Parameter wird nur verwendet, wenn bei der Anmeldung keine Konfigurationsdatei angegeben wurde.
AdminUserName Name des Administratorenkontos.
AdminUserPassword Kennwort des Administratorenkontos.
Wurde ein Administratorenname und Kennwort angelegt, ist ein Zugang zur Administration nur noch über diese möglich.
LogMailSender Absender-Adresse, die bei Log-Mails eingetragen wird
LogMailCacheTimeout Zeit in Sekunden, nach der zwischengespeicherte Fehler versendet werden, unabhängig davon, ob „Log Mail max cache“ Anzahl der Fehler gespeichert sind, oder nicht.
LogMailRecipient Empfänger der Log-eMails
LogMailMaxCache Maximale Anzahl an zwischengespeicherten Fehlern. Ist diese Anzahl für einen Fehler überschritten, wird dieser per eMail an den spezifizierten Empfänger gesendet.
WebserverPort Soll der interne Webserver gestartet werden, ist hier die Portnummer des Webservers anzugeben. Z.B. 80 oder 8080. Ist kein Eintrag vorhanden, wird der interne Webserver nicht gestartet.
WebserverBindAddress Optional kann die IP Adresse angegeben werden, an die der interne Webserver gebunden werden soll. Bleibt der Wert leer, wird die Standardadresse benutzt.
WebserverIDEPort Optional kann die Web IDE über einen separaten Port gestartet werden. Ist hier ein Wert eingetragen, kann die IDE über diesen Port erreicht werden. Wird der Wert leer gelassen, läuft die IDE überd en normalen Port. Dort kann sie aber auch über die Paketliste (s.U.) ausgeschaltet werden.
WebserverIDEBindAddress Siehe WebserverBindAddress Property. Hier kann ein separater Wert für den IDE Port angegeben werden.
WebPacksToStart Optional kann mit einer durch Komma getrennten Liste von DLE Paketnamen angegeben werden, in welchen Paketen der Server nach Web-Applikationen suchen soll. Eine leere Liste durchsucht alle installierten Pakete.
HttpsWebserverPort Soll der interne Webserver per HTTPS gestartet werden, ist hier die Portnummer des Webservers anzugeben. Z.B. 443 oder 8443. Ist kein Eintrag vorhanden, wird der interne Webserver per HTTPS nicht gestartet.
Der Webserver kann alternativ per HTTP (siehe WebserverPort) und/oder HTTPS gestartet werden.
Bei der Verwendung von https ist unbedingt auf einen korrekten Keystore zu achten, der ein gültiges Zertifikat enthält.
Ein Default keystore mit Zertifikat (server/keystore) wird mitgeliefert.
Das Zertifikat ist allerdings selbst signiert und wird daher von vielen Browsern als nicht vertrauenswürdig eingestuft.
Ein vertrauenswürdiges Zertifikat erhalten sie gegen eine Gebühr von den bekannten Zertifizierungsstellen.
Das Password für den mitgelieferten Default-Keystore und das Zertifikat lautet „vision-flow“.
Zertifikate könne mit verschiedenen Tools erstellt, importiert und verwaltet werden.
Das Java JDK bietet dazu das Kommandozeilenprogramm „keytool“ (in java/bin).
Um einen neues Zertifikat in einem neuen Keystore zu erstellen, benötigt man folgende Parameter (Beispiel):
keytool -keystore new_keystore -alias dle -genkey -keyalg RSA
Das Tool fragt dann nach den nötigen Daten.
HttpsWebserverBindAddress Optional kann die IP Adresse angegeben werden, an die der interne HTTPS Webserver gebunden werden soll. Bleibt der Wert leer, wird die Standardadresse benutzt.
WebserverHttpsPassword Das HTTPS Kennwort, für den Default-Keystore und das Zertifikat lautet „vision-flow“.
Das Kennwort muß per DLE verschlüsselt werden. (java –jar dlestart.jar –crypt kennwort)
Das verschlüsselte Default-Kennwort lautet 3TL.LGa05vG43
WebserverKeystore Hier kann der Dateiname des Keystores angegeben werden. Wird das Feld leer gelassen, wird der Default-Keystore unter server/keystore verwendet.
WebserverKeystorePassword Das Kennwort des Keystores, im default Keystore lautet es „vision-flow“, verschlüsselt 3TL.LGa05vG43
WebserverTrustedKeystore Optional kann ein separater Keystore für vertrauenswürdige Zertifikate angegeben werden. Ist das Feld leer, wird dafür der normale Keystore verwendet.
WebserverTrustedKeystorePassword Das Kennwort (verschlüsselt) des Keystores für vertrauenswürdige Zertifikate.
HTMLConsoleSSLEnabled Stellt die Konsole auf SSL/TLS um. Siehe dazu SSL-Konfiguration als Anleitung.