Sessioneinstellungen

Die folgenden Einstellungen können für eine Session angegeben werden:

Name Beschreibung
BrickCallStack Anzahl der maximalen rekursiven Schachtelungstiefe, wenn ein Brick einen weiteren aufruft. Default ist 100, das Minimum ist 10.
BrickDirectory Default Verzeichnis für Bricks. Hier werden die Bricks lokal zwischengespeichert.
Das Zeichen ~ (Tilde) kann als Platzhalter für das DLEHome Verzeichnis eingesetzt werden.
BrickTempDir Verzeichnis für temporäre Dateien, die während der Erstellung von Bricks benötigt werden. Das Zeichen ~ (Tilde) kann als Platzhalter für das DLEHome Verzeichnis eingesetzt werden.
ListOfPackages Eine durch Semikolon getrennte Liste von Paketnamen, die in den Editoren geladen werden sollen. Auf Pakete, die nicht in dieser Liste angegeben sind, hat man in den Editoren keinen Zugriff. Währen der Brickausführung sind jedoch alle vorhandenen Pakete greifbar.
LogToWindow Möglich Werte sind True oder False. Bei dem Wert True wird die Brickausführung in einem separaten Fenster protokolliert.
RedirectjavaLogging Default=True. Meldungen des java.util.logging Frameworks werden an das DLE Logging System weitergeleitet.
SmtpHost Hostname eines SMTP Servers. Dieser wird für das MAIL Kommando der DLE benötigt.
SmtpUsername Wird vom SMTP-Server (Einstellung SmtpHost) eine SMTP-Authentifizierung vorausgesetzt, kann mit diesem Parameter der Username gesetzt werden. Fehlt dieser Parameter, versucht die DLE, sich ohne Authentifizierung am Server anzumelden und Mails zu versenden.
SmtpEncodedPassword Setzt das verschlüsselte Passwort für die SMTP-Authentifizierung. Ist dieser Parameter nicht vorhanden, wird automatisch ein leeres Passwort verwendet.
UpdateServer Adresse des Servers, von dem der Client Updates beziehen soll. Die Adresse ist ohne Protokollbezeichnung und mit Portangabe anzugeben. (z.B.: localhost:7001 oder dleserver.firma.at:1234)
tmpDir Pfad für temporäre Daten. Dieser Pfad kann, stellvertretend für das DLE-Home-Verzeichnis, die Tilde (~) enthalten und bei in der Konfigurationsdatei nachfolgenden Konfigurationsparametern als $tmpDir in Pfadangaben wieder verwendet werden.
logDir Pfad für Logdateien. Dieser Pfad kann, stellvertretend für das DLE-Home-Verzeichnis, die Tilde (~) enthalten und bei in der Konfigurationsdatei nachfolgenden Konfigurationsparametern als $logDir in Pfadangaben wieder verwendet werden.
RemoveBrickDays Anzahl der Tage, nachdem Bricks aus dem lokalen Zwischenspeicher (BrickDirectory) gelöscht werden sollen. Die Bereinigung wird bei dem ersten Start eines Bricks in einer neuen Session aufgerufen.
RemoveBrickCodeDays Anzahl der Tage, nachdem alte Brickrevisionen aus der Datenbank gelöscht werden sollen. Dies bezieht sich auf alte Brickrevisionen, nicht auf Brickversionen.
Bei jedem generieren eines Bricks, wird eine neue Revision angelegt. Mit diesem Parameter wird also angegeben, wie lange diese Historie alter Bricks vorgehalten werden soll.
Aufgerufen wird die Bereinigung durch die DLE API. (Siehe Dokumentation).
HomeDirectory Hier kann das Installationsverzeichnis der DLE angegeben werden. Ist dies nicht angegeben, wird zuerst in einer Java System Property dle.home gesucht, ob dort ein Verzeichnis angegeben wurde. Ist dies nicht der Fall, wird das aktuelle Verzeichnis verwendet. Um die System.Property zu setzen, ist Java mit einem Parameter zu starten:
java –Ddle.home=“/home/DLE/“
LookAndFeel Optional kann eine bestimmte Java LookAndFeel Klasse hier angegeben werden, die für die Editoren und Dialoge verwendet werden soll. Siehe Java Beschreibung zum PLUGGABLE LOOK AND FEEL.
SaveStatistics Mögliche Werte sind True oder False. Bei dem Wert True werden die Statistiken der DLE Aufrufe für einen Brick gespeichert. Ist dieser Parameter nicht angegeben, wird False als Vorgabe verwendet.
FileDirectories Eine durch Semikolons getrennte Liste von Verzeichnissen, die für die Dateikommandos der DLE verwendet werden. Lesen und Schreiben von Dateien ist nur aus/in Verzeichnisse und Unterverzeichnisse erlaubt, die in dieser Liste sind. Wird kein Verzeichnis bei dem Kommandos angegeben, wird das erste Verzeichnis der Liste verwendet.
Das Zeichen ~ (Tilde) kann als Platzhalter für das DLEHome Verzeichnis eingesetzt werden.
Das resources Verzeichnis eines Pakets kann immer geschrieben und gelesen werden.
ScriptDirectories Eine durch Semikolons getrennte Liste von Verzeichnissen, die für das Kommando System Kommandozeilen Aufruf der DLE verwendet wird. Ausführen von Scripts ist nur aus/in Verzeichnisse und Unterverzeichnisse erlaubt, die in dieser Liste sind. Wird kein Verzeichnis bei dem Kommandos angegeben, wird das erste Verzeichnis der Liste verwendet.
Das Zeichen ~ (Tilde) kann als Platzhalter für das DLEHome Verzeichnis eingesetzt werden.
JavacClassPath Hier kann optional ein Java Klassenpfad angegeben werden, der für die Generierung von Bricks verwendet wird. Wird dieser Parameter nicht gesetzt, wird der Systempfad verwendet.
Das Zeichen ~ (Tilde) kann als Platzhalter für das DLEHome Verzeichnis eingesetzt werden.
AddInputObjectsToResult Ist der Wert auf True, werden alle Objekte die an die DLE übergeben wurden auch in das Resultat aufgenommen, egal ob diese durch die DLE verändert wurden, oder nicht.
Ist der Wert auf False, werden nur Objekte, die innerhalb der DLE verändert wurden zurückgegeben.
Die Voreinstellung ist True.
AskForEmptyValues Ist der Wert auf False, wird der DLE Leerfelddialog nie gestartet. Normalerweise wird ein Leerfelddialog gestartet, wenn auf Felder zugegriffen wird, die keinen Wert (oder 0 bei Zahlen) enthalten und beim Zugriff die Option „Leerfelder erlaubt“ nicht angegeben wurde.
Ist der Wert auf True, wird die Steuerung des Leerfelddialogs normal gehandhabt.
Voreinstellung ist True.
SystemPassword Das verschlüsselte Systemkennwort.
Zur Erklärung siehe Kapitel 9 auf Seite 83.
AdminPassword Das verschlüsselte Administratorkennwort.
Zur Erklärung siehe Kapitel 9 auf Seite 83.
UserPassword Das verschlüsselte Benutzerkennwort.
Zur Erklärung siehe Kapitel 9 auf Seite 83.
ApiDateFormat Datumsformat in der API Übergabe.
Datumsfelder werden von der API in diesem Format erwartet und in dieses Format bei der Rückgabe im Ergebnis gewandelt.
Die Formatsyntax entspricht dem java.text.SimpleDateFormat. Siehe Datumskonvertierung mit StringDateConverter auf Seite 42.
ApiDateTimeFormat Format für Datum/Zeit Felder, analog zu ApiDateFormat.
EditorExtensions Eine oder mehrere xml-Files (durch ; getrennt), über die zusätzliche Buttons für den Editor definiert werden können, die einen Brick aufrufen. Defaultverzeichnis ist das DLEHome/client-Verzeichnis. Die Konfigurationsdatei kann aber auch in anderen Verzeichnissen liegen.
Das Zeichen ~ (Tilde) kann als Platzhalter für das DLEHome Verzeichnis eingesetzt werden.
MailSubjectCharset Beim Senden von Emails kann mit dieser Einstellung der Schriftsatz des Email-Betreffs eingestellt werden. Z.B. UTF-8
MailSubjectEncoding Beim Senden von Emails kann mit dieser Einstellung das Encoding des Email-Betreffs eingestellt werden. Mögliche Werte sind: Q - Quoted oder B - Base64; Diese Einstellung muss immer gemeinsam mit MailSubjectCharset gesetzt werden.
EnableColumnQuote Zentraler Schalter um bei der Erzeugung von SQL-Statements die Verwendung einer evtl. vorhandenen Einstellung "ColumnNameQuote" von einem Datenbank-Konnektor zu aktivieren.Dadurch wird in SQL-Ausdrücken der Platzhalter $BASE:ColumnQuote! eingefügt.
IDEColor Ermöglicht das Festlegen einer Hintergrundfarbe für die Web-IDE und den Brickeditor im Browser. Dadurch werden unterschiedliche DLE-Systeme leichter unterscheidbar. Als Angabe wird eine sechstellige Hexadezimalzahl (RGB) empfohlen.
TestSystem Ermöglicht das Setzen der BASE:TestSystem Variable. true wird zum JA-Lookup-Wert übersetzt. Zusätzlich wird das Icon des Brickeditor-Browserfenster gelb eingefärbt.
HidePasswordSetVariableInputs Wenn auf true gestellt, dann werden Logausgaben von Konstanten, die im Kommando "Feld setzen" in Felder, die password oder passwort im Namen enthalten, nicht ausgegeben sondern durch einen Platzhalter ersetzt.