Um neue Datensätze anzulegen, bestehende zu ändern und zu löschen, dienen die Bearbeitungsmasken.
Am oberen Rand einer Bearbeitungsmaske befindet sich eine Toolbar, die die Schaltknöpfe zum Speichern
und Löschen
des Datensatzes enthält. Soll ein Datensatz also gelöscht werden, muss zuerst die Bearbeitungsmaske geöffnet werden und dann der entsprechende Schaltknopf gewählt zu werden.
Unter der Toolbar befindet sich der eigentliche Bearbeitungsbereich, mit den einzelnen Feldeditoren. Die Bearbeitungsmasken können normalerweise in der Größe geändert werden, die einzelnen Elemente innerhalb der Maske passen sich dann der neuen Größe an.
Die Bearbeitungsmöglichkeiten entsprechen dem normalen Standard und werden daher hier nicht näher erläutert.
Es gibt jedoch Feldeditoren, die eine erweiterte Funktionalität haben. Dies sind die Nachschlagetabellen (Lookups), Datumsfelder und mehrzeilige Textfelder.
Datumsfelder sind durch das Symbol Datumssymbol
hinter dem Eingabefeld gekennzeichnet. Felder bei denen neben dem Datum zusätzlich eine Zeit eingegeben werden kann, sind durch das Symbol
gekennzeichnet. Die Eingabe des Datums (optional mit Zeit) erfolgt entweder direkt durch Eingabe im Eingabefeld, oder durch den Aufruf eines Kalenders, den man durch aktivieren des Datumssymbols öffnet.
Die Eingabe des Datums und der Zeit erfolgt in der landesüblichen Art und Weise. Handelt es sich um ein Feld mit Datum und Zeit, kann die Zeit (im 24h-Format Stunden:Minuten) hinter dem Datum eingegeben werden.
Nach erfolgter Eingabe wird die Eingabe in das DLE interne Format gewandelt und der Landeseinstellung folgend wieder dargestellt.
Bei einer ungültigen Datumseingabe wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Eine andere Eingabemöglichkeit ist die Benutzung des eingebauten Kalenders, der durch aktivieren des Symbols hinter dem Eingabefeld geöffnet wird.
Im oberen Teil des Kalenders können Monat und Jahr ausgewählt werden. Im mittleren Teil befindet sich eine Monatsübersicht mit Kalenderwochen und Wochentagen. Hier kann dann der entsprechende Tag gewählt werden.
Ist für das Feld eine Zeiteingabe möglich, kann diese über die Stunden- und Minutenfelder im unteren Teil erfolgen.
Standardmäßig wird die Uhrzeit auf 00:00 gesetzt. Mit dem Button „Auf Jetzt setzen“ wird sie auf die aktuelle Uhrzeit festgelegt.
Nachschlagetabellen dienen dazu den Wert eines Feldes aus einer Liste von möglichen Werten zu bestimmen. Ein Nachschlagefeld ist durch das Symbol
hinter dem Eingabefeld gekennzeichnet. Durch aktivieren des Symbols oder durch drücken von F3, bzw. beim verlassen des Feldes nach einer Eingabe, wird die Nachschlagefunktionalität aufgerufen.
Anhand des konfigurierten Suchbegriffes wird aus der Nachschlagetabelle (Auf der Datenbank oder statisch in den Metadaten definiert) ein passender Datensatz gesucht. Wird genau ein passender gefunden, wird dieser ohne weitere Dialoge übernommen und die konfigurierte Satzansicht in dem Feld angezeigt.
Bei drücken von F3 oder dem aktivieren des Symbols wird die Nachschlagetabelle geöffnet und die Auswahlmöglichkeit anhand der eventuell schon eingegebenen Zeichen eingegrenzt. Im obigen Beispiel, würden also alle Einträge zur Auswahl angezeigt, die mit der Zeichenfolge „plann“ beginnen. Dabei spielt Groß und Kleinschrift keine Rolle.
Die Nachschlagetabelle selber stellt das Suchergebnis in Tabellenform dar:
Über der Tabelle befindet sich ein Eingabefeld, in dem zur weiteren Eingrenzung eine Zeichenfolge eingegeben werden kann.
Nach jedem eingegebenen (oder gelöschten) Zeichen wird die Liste aktualisiert und es werden nur die passenden Einträge angezeigt.
Es können auch mehrere Suchbegriffe (durch + getrennt) angegeben werden:
Aus der Liste kann ein Eintrag selektiert werden und mit OK oder Enter übernommen werden.
Welche Felder als Suchfelder, als Satzansicht und als Tabellenspalten verwendet werden sollen, kann über die Metadaten definiert werden.
Einige Nachschlagetabellen erfordern zudem einen minimalen Suchbegriff (in eingegebenen Zeichen), bevor die Nachschlagefunktionalität aufgerufen wird. Dies kann dazu verwendet werden, um die Selektion zu großer Datenmengen, z.B. bei einer Adreßsuche, zu verhindern.
Vom Anwender wird dann die Vorgabe eines minimalen Suchbegriffs verlangt, ehe die Daten selektiert werden.