Die Abbildung zeigt den schematischen Aufbau des DLE Servers.
Zur Kommunikation mit den Clients dienen Adapter, von denen für einen Server mehrere konfiguriert werden können. Der Server selber definiert kein Kommunikationsprotokoll oder eine spezielle Technik. Dafür ist allein der Adapter zuständig, der, je nach den Möglichkeiten der verwendeten Technik, mit einem oder mehreren Clients kommuniziert. So existieren Adapter für eine TCP/IP Socket Kommunikation und AS/400 (IBM iSeries) Dataqueue Adapter.
Der Server verwaltet die einzelnen Verbindungen in der Sessionverwaltung. Dies erfordert es, daß sich ein Client zuerst am Server authentifiziert. Nach erfolgter Authentifizierung erhält der Client eine Identifikation (Session-ID), mit der dieser alle folgenden Anfragen an den Server identifizieren muß. Anhand der Session-ID ordnet der Server dem Client eine DLE Session zu und verwaltet verschiedene interne Informationen zur Verbindung. Dabei hat der Server die Möglichkeit ein Pooling der DLE Sessions zu implementieren. Das heißt, daß eine DLE Session mehreren Clients je nach Anforderung zur Verfügung gestellt werden kann.
Adapter und Serverparameter können zur Laufzeit konfiguriert werden. Dazu dient das Konfigurationssystem, daß über eine Management und Monitoring Schnittstelle bedient werden kann. Hierzu stellt der DLE Server einen eigenen HTTP Server zur Verfügung, über den mit einem beliebigen HTML Browser der Server verwaltet werden kann.
Integriert in den Server ist zudem das DPE (Dynamic Process Engine) Subsystem, das die DLE Workflowkomponente implementiert.