Für jede Zeile aus dem Datenfile erfolgt zuerst der Versuch einer Identifizierung, indem die Identifikationskommandos in der Reihenfolge wie sie eingegeben wurden abgearbeitet werden.Ziel der Identifizierung ist das Setzen eines „Label“ für diese Zeile, mit dem dann die eigentliche Verarbeitungsroutine gesteuert wird. Dieser Vorgang des „Label setzen“ erfolgt mit folgender Logik:
- Es wurde beim vorhergehenden Durchlauf ein „Label“ für diese Zeile bereits fix gesetzt (mit dem Kommando „sl“, set label)
- Es werden alle "id"-Kommandos wie folgt verarbeitet:
- Wird eine Zeile positiv identifiziert, wird der im Kommando angegebene „Label“ gesetzt, mit dem in Folge alle passenden Verarbeitungszeilen abgearbeitet werden.
- Auf ein primäres „id“-Kommando (ohne Label) kann ein sekundäres „id“-Kommando mit passendem Label folgen. Damit können „und“-Bedingungen definiert werden. Trifft diese Überprüfung nicht zu, wird der „Label“ wieder gelöscht. (Achtung! Es wird dabei nur der Label auf „??????????“ gesetzt. Diese Kombination sollte also nicht verwendet werden.)
- Damit für nicht benötigte Zeilen keine Bearbeitungslogik erforderlich ist (keine passende Label und vor allem bei "generellen" Kommandozeilen) kann der Label '*ignorieren*' gesetzt werden, dadurch wird die Verarbeitung dieser Zeile sofort bendet. Dadurch reduziert sich auch die Durchlaufzeit und die Länge des Protokolls.
- Durch das Setzen des Labels '*beenden*' wird bei dieser Zeile die Bearbeitung des Datenfiles positiv beendet. Die *Schluss*-Logik wird noch durchlaufen.
Hinweis: Mit dem „cl“-Kommando (change Label) kann im Verarbeitungsdurchlauf auch der durch die Identifikation vergebene Label geändert, sprich sofort ab dieser Stelle neu gesetzt werden.
